Kommunales aus Aschaffenburg

Jahreshauptversammlung der Kommunalen Initiative: Kontinuität, Erneuerung und klare Haltung

v. l. n. r..: Sylvia Simić, Ruth Gehrig, Marion Schädlich, Jürgen Zahn

Am vergangenen Freitag fand die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Kommunalen Initiative statt. Neben den Berichten des Vorstands, des Kassenwarts und aus dem Stadtrat sowie der Entlastung des bisherigen Vorstands stand vor allem die Neuwahl der Führungsgremien im Mittelpunkt. Dabei wurde Sylvia Simić und Marion Schädlich als gleichberechtigte Vorständinnen gewählt. Zu Beiräten wurden Ruth Gehrig und Jürgen Zahn bestimmt. Die Kassenführung übernimmt künftig Yvonne Haab. Mit dieser Wahl stellt sich die KI für die kommenden zwei Jahre personell neu auf und verbindet Kontinuität mit neuen Impulsen.

Die Kommunale Initiative freut sich sehr über das neue Team und dankt zugleich allen, die bisher Verantwortung getragen haben. Ebenso gilt der Dank denen, die nun bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Gerade in schwierigen Zeiten ist kommunalpolitisches Engagement keine Selbstverständlichkeit und deshalb umso wichtiger. Ebenso wichtig ist es, dass sich Menschen mit Haltung, Sachverstand und Ausdauer für ihre Stadt einsetzen. Denn die Herausforderungen in Aschaffenburg sind groß: soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Stadtentwicklung, Klima- und Umweltschutz, Verkehr, kommunale Finanzen, bezahlbarer Wohnraum und eine verlässliche öffentliche Daseinsvorsorge, etwa beim Klinikum, verlangen klare politische Positionen und einen langen Atem.

Die KI wird sich auch künftig unabhängig, beharrlich und konstruktiv für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Dazu gehört auch, unbequeme Themen anzusprechen, Transparenz einzufordern und politische Entscheidungen kritisch zu begleiten. Die Jahreshauptversammlung hat dafür ein starkes und ermutigendes Signal gesetzt: Die KI bleibt engagiert, sachorientiert und streitbar für Aschaffenburg.

Sprecher der KI – Jürgen Zahn

GROSSE DRÜSENAMEISE IN LEIDER: STADT MUSS ENDLICH HANDELN

Was in anderen Städten bereits zu beschädigten Gehwegen, zerstörten Betonflächen und Problemen an technischen Anlagen führt, ist auch in Aschaffenburg längst kein abstraktes Thema mehr. Im Stadtteil Leider breitet sich die Große Drüsenameise aus, deren Bekämpfung wegen der möglichen Bildung riesiger Superkolonien besonders schwierig ist. Seit dem Frühjahr 2025 ist die Problematik den zuständigen Stellen der Stadt bekannt. Passiert ist bislang wenig.

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NICHT BEHANDELT, NICHT VERGESSEN: OFFENE STADTRATSANTRÄGE MÜSSEN ENDLICH AUF DEN TISCH

Im Ratsinformationssystem (RIS) der Stadt Aschaffenburg werden zahlreiche Stadtratsanträge aus der Amtsperiode von Herrn Herzing als „offen“ beziehungsweise „nicht behandelt“ geführt. Das betrifft mehr als 200 Stadtratsanträge, darunter auch etliche der KI. Das ist kein kleines Verwaltungsversäumnis, sondern ein grundsätzliches demokratisches Problem.

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